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LandFrauen im Gespräch mit Ministerin Heinen-Esser

Der regelmäßige Austausch mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in NRW hat bereits eine bewährte Tradition. Während in Berlin Tausende von Bauern und Bäuerinnen am Brandenburger Tor mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft fordern, treffen die geschäftsführenden Präsidien der LandFrauenverbände Ministerin Heinen Esser zum lang vereinbarten Gesprächstermin.

Ein intensiver Austausch über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Insektenschutz und Nachhaltigkeit machte deutlich, in welchem Spannungsfeld derzeit Politik und Landwirtschaft „re-agieren“. Die Bedeutung des LandFrauensorgentelefons und die Forderung nach dem Schulfach „Lebens- und Alltagskompetenzen“ beeindruckten die Ministerin. Nicht nur die aktuellen Demonstrationen und Proteste zeigen deutlich, dass vor allem fehlende Wertschätzung landwirtschaftlichen Handelns gerade Frauen auf den Höfen Sorgen macht. Die zunehmende Auflagenflut und drohendes Ordnungsrecht belasten die Stimmung in der Landwirtschaft zusätzlich.
Präsidentin Jutta Kuhles regte erneut an Kindern und Jugendlichen, Kindern einen Bauernhofbesuch während der Schullaufbahn zu ermöglichen. Ken Unterricht kann den direkten, authentischen Austausch mit Landwirt*Innen ersetzen. Das Wissen, wo und wie unsere Nahrung produziert wird, ist eine Grundvoraussetzung der persönlichen Ernährungsbildung.

Ministerin Heinen-Esser begrüßte den persönlichen Dialog mit den LandFrauen und wünschte eine baldige Fortsetzung.

 

 

 
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