Welche Getreidesorten werden in der<link www.horbacher-muehle.de - external-link-new-window "Opens external link in new window"> Horbacher Mühle</link> verarbeitet? Woher kommt das Getreide? Wie lange existiert und vor allen Dingen funktioniert die Mühle? All diese Fragen sowie die Geschichte der Horbacher Mühle beantwortete uns am 23.05.2019 Anja Ritter und der Müllermeister Paul-Heinz Dobelke. Die letzte noch Feinmehl produzierende Mühle im Rhein-Sieg-Kreis verarbeitet Weizen, Dinkel und Roggen aus der Region. Die Familie Dobelke übernahm 1912 die Horbacher Mühle. Bereits in der 4. Generation wird das Korn im Kurzhochmahlverfahren verarbeitet. Zum Schluss unseres Besuches, erhielten wir eine Kostprobe: aus der Backmischung „<link www.horbacher-muehle.de/backen/backmischungen/117/echte-kerle-brot - external-link-new-window "Opens external link in new window">Echte Kerle</link>“ hatte für uns Anja Ritter ein äusserst schmackhaftes Brot zubereitet. Dazu gab es einen Aufstrich aus Tomatenbutter. Sehr lecker! Danach verabschiedeten wir uns und kehrten für ein Mittagessen in die <link pfannkuchen-muehle.de - external-link-new-window "Opens external link in new window">Pfannkuchen-Mühle</link> in Neunkirchen-Seelscheid-Ingersau ein, die natürlich ihre Pfannkuchen aus dem Mehl der Horbacher Mühle herstellen. So gestärkt machten wir uns auf nach Winterscheid zur letzten Betriebsbesichtigung an diesem Tag, dem Milchviehbetrieb der Familie Willms, der von der Familie Brunke als Betriebsleiter*in bewirtschaftet wird. Sehr eindrucksvoll schilderte uns Hiltrud Brunke, die selbst LandFrau im OV Lohmar ist, die Entstehung des Betriebes. Seit 3 Jahren bewirtschaften die Brunkes den Betrieb mit der robusten Fleckviehrasse. Insgesamt befinden sich ca. 400 Tiere auf dem Hof, davon ca. 220 Milchkühe. Gemolken wird mit 4 Lely Melkroboter (bis zu 3x täglich); auch verfügt man über eine vollautomatische Fütterung mithilfe eines Fütterungsroboters. Zum Hof gehört ebenfalls eine 75 kW Biogasanlage, deren Strom im Betrieb genutzt und ins Netz eingespeist wird. Ein sehr beeindruckendes Beispiel moderner, hochtechnisierter Landwirtschaft. Bedanken möchten wir uns bei den Familien Dobelke und Brunke für die interessanten und beeindruckenden Betriebsbesichtigungen sowie bei Petra Schwamborn für die Organisation und Planung dieses gelungenen Ausflugs.

