Am 27. Februar begaben sich 102 Landfrauen der Großgemeinde Bedburg-Hau, kostümiert plus guter Laune im Gepäck, auf den Weg zum Hotel Auler (Tophofen), um gemeinsam mit dem traditionellen Altweiber-Frühstück in den Tag zu starten.
Begrüßt wurden wir von einem mittlerweile ziemlich in die Höhe geschossenen Rehkitz, Claudia Pruys, das uns fortan leichtfüßig und mit viel Witz durch den Vormittag navigierte.
Gerade hatten alle ihre Plätze eingenommen, startete auch bereits das erste Highlight des Morgens, das Gocher Prinzenpaar, nebst Garde und Funkenmariechen nahmen uns ganz herzlich in ihrer Narrenburg in Pfalzdorf auf. Einen ganz besonderen Augenschmaus bot die Tanzgarde, die verschiedene Tänze über die Bühne wirbelten, die mit tosendem Applaus belohnt wurden. Prinz Volker I sowie Prinzessin Carina I waren natürlich nicht mit leeren Händen angereist, ihren Orden verliehen sie zwei völlig ahnungslosen Landfrauen, Claudia Pruys und Ruth Westerhoff, für ihren unermüdlichen Einsatz rund um diese Veranstaltung. Grenzenlose Freude ließ sie erstrahlen.
Kaum, dass das Prinzenpaar samt Gefolgschaft weiterzog, düsten die Pfalzdorfer Herzbuben mit ihrem Showtanz zwischen Sternenhimmel und lila Wolken übers Podium. Die Narrenburg bebte... Vom Rehkitz angefeuert fiel der Startschuss zur ersten Rakete. Ohne Zugabe ließen unsere Mädels die Jungs einfach nicht weiterziehen, mit einer Darbietung aus dem Wolfgang Petry Repertoire verabschiedeten sie sich schlussendlich.
Überaus gut gelaunt aber mittlerweile ziemlich hungrig plünderten wir schließlich genüsslich das reichhaltige Frühstücksbuffet mit zwischenzeitlicher musikalischer Untermalung durch Burkhard Gruitrooy.
Die Hula-Jecken, LF, der jeweiligen Ortsverbände, Andrea, Claudia, Monika, Ruth, Verena, Margot, Martina und Maria, wagten sich auf dem Weg zur Traumfigur, dabei sollte es ihrem Bauchspeck ordentlich an den Kragen gehen. Alles noch so wilde Schwingen des Reifens blieb fatalerweise erfolglos, so besannen sie sich gezwungenermaßen auf die Vorteile ihres liebevoll, gepflegten Hüftgoldes. Unterstützt wurden sie von Ingolf Heynen, der sie mit dem Klang seiner Gitarre taktvoll durch ihre Gesangseinlage manövrierte.
Als Uhu berichtete Kathrin Huybers von amüsanten, rätselhaften sowie merkwürdigen Begegnungen aus ihrem Zauberwald, wobei sie obendrein mehr oder weniger bekannte menschliche Geschöpfe, unserer näheren Umgebung auf ihren Streifzügen sichtete.
Einem Mutter-Tochter-Telefonat, Maria Verweyen, Christel Bitter, lauschten wir interessiert, erkannten hier und da mit Augenzwinkern die Ähnlichkeiten zum realen Leben und entließen sie mit einem fulminanten Applaus.
Nach mehrstündigem gemeinsamen Beisammensein mit Unterhaltung, Tanz wie auch Polonaisen kreuz und quer durch den Festsaal lichtete sich die Gesellschaft, verlagerte ihre gemütliche Runde in das angrenzende Wirtshaus und fand bei dem ein oder anderen Getränk seinen krönenden Abschluss.
Ein Dankeschön dem gesamten Orga-Team, Familie Tophofen, Burkhard, Ingolf sowie den Service Kräften.
Ihr habt uns einen gelungenen Start in die heiße Phase des Karnevals geliefert.
M.Beiering

