LandFrauen im „Bergischen Land“, Oberberg und Rheinberg gehen gemeinsame Wege

 

„Schwarz, Weiß Grün, sind die typischen Farben im Bergischen.so war der allgemeine Konsens der

12 LandFrauen aus den Kreisvorständen Oberberg und Rheinberg, die am Fusionsworkshop am

15.05. in Wipperfürth teilnahmen. Schwarz und Weiß für die zahlreichen schönen Fachwerkhäuser

und Grün für die unendlichen Weiten der saftigen Wiesen und Weiden.

Eine Fusion der LandFrauen Kreisverbände Oberberg und Rheinberg zum April 2025 mit Neuwahl

eines Fusionsvorstandes wurde bereits auf den jeweiligen Mitgliederversammlungen im April 2024

durch die Delegierten der Ortsverbände beschlossen. Doch ein Beschluss allein macht noch keine

echte Fusion. Auch wenn es durchaus gute, rationale Gründe für einen Zusammenschluss der beiden

Kreisverbände gibt, so gibt es auch verständliche Sorgen und emotionale Barrieren, die im

Fusionsprozess nicht vernachlässigt werden dürfen. So setzten sich die Frauen für die Erhaltung der

Besonderheiten und Traditionen ihrer Kreisverbände, die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit

mit Netzwerk- und Projektpartnern, die Mitnahme der Mitglieder im Prozess und nicht zuletzt die aktive

Gestaltung der gemeinschaftlichen Arbeit in einem zukünftigen Fusionsvorstand ein. Ähnlich wie in der

Politik braucht es hier ein Kennenlernen, Verhandlungen, offenen Austausch, die Bereitschaft

aufeinander zuzugehen und den ein oder anderen Kompromiss. So arbeiteten die LandFrauen beider

Kreise, aus unterschiedlichsten Berufen, gemischter Altersstruktur und mit diversen Erfahrungen im

Ehrenamt an den ersten Weichen der Ausgestaltung eines fusionierten Kreisverbandes „Bergisches

Land“. Dabei standen Jutta Kuhles, Präsidentin des Rheinischen LandFrauenverbandes RhLV und

Indra Torres, neue Kreisgeschäftsführerin beider bergischer Kreise, den Teilnehmerinnen als

Moderatorinnen zur Seite und führten durch den Workshop. „Wie wollen wir zukünftig im Ehrenamt

zusammenarbeiten?“, war dabei nur eine von 4 drängenden Fragen die heiß diskutiert wurden. Die

vielen guten Ideen, Impulse und auch das ein oder andere Tabu, welche dabei von den

Teilnehmerinnen formuliert wurden, werden strukturiert aufbereitet und bilden anschließend die

Grundlage für ein weiteres konstruktives Planungs-Treffen im Oktober. Ein erster Meilenstein auf dem

Weg zu Fusion von Verband und Mensch. Bei so viel Demokratie, Teilhabe, Liebe zur Region und

LandFrauen Engagement, kann das Ergebnis eigentlich nur Schwarz, Weiß, Grün werden-eben

liebenswert bergisch!

LandFrauen beider Kreise, die sich vorstellen können an diesem Prozess aktiv mitzuwirken sind

herzlich eingeladen sich in der Geschäftsstelle, bei Heidi Walder (1.Vorsitzende Oberberg) oder

Michaela Busch (1. Vorsitzende Rheinberg) zu melden.

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