Es gibt tolle Spiele in der Sandkiste, die nicht nur für die „Kleinen“ geeignet sind.
Geschicklichkeitstest:
Schaufelt eine Burg und klopft den Sand schön fest. Auf die Spitze der Burg wird ein Stock oder eine Feder gesteckt. Abwechselnd grabt ihr mit einer Schaufel nach und nach die Seiten der Burg ab. Bei wem der Gegenstand kippt, hat leider verloren und muss die Burg für das nächste Mal wieder aufbauen!
Ein Lesespiel:
Wenn ihr gerade Schreiben und Lesen lernt, könnt ihr das auch in der Sandkiste – am besten mit den Freunden und Freundinnen oder auch mit Erwachsenen – üben. Schreibt mit dem Finger oder mit einem Stöckchen schwierige Wörter in den Sand oder legt die Buchstaben mit Kieselsteinen. Das geht auch gut am Strand. Die Wellen spülen die Wörter wieder weg.
Zum Buchstabenlegen könnt ihr prima Muscheln suchen!
Die Kugelbahn:
Baut eine Burg und klopft den Sand schön fest. Nun könnt ihr mit Kugeln verschiedene kurvige Wege von der Spitze ins „Tal“ ausformen. Die Bahn der Kugeln kann auch durch einen Tunnel oder über eine Brücke geführt werden. Wenn möglich, lasst mehrer Kugeln gleichzeitig rollen.
Und zum Schluss ein Streichholzspiel, für das man auch einfach gesammelte Stöckchen nehmen kann:
Wer kann aus acht Hölzchen ein Auto bauen?
Die Auflösung gibt es im nächsten Monat.
Murmeln, Schusser, Klicker oder wie die Dinger auch immer heißen, erfreuen schon seit Generationen die Kinder.
Nehmt eine Handvoll dieser bunten, schillernden Kugeln, ein Notizbuch und einen Stift und fragt nun so viele Menschen wie möglich (Großeltern, Tankwart, Lehrer, Nachbarn ...), was sie früher mit diesen Dingern gespielt haben.
Notiert die Spielanleitungen in dem Notizbuch. Nach kurzer Zeit habt ihr ein Spezialbuch mit Murmelspielen und könnt eine Meisterschaft mit vielen Kindern beginnen.
In einem alten Spielbuch (Wagner, Hermann, Illustriertes Spielbuch für Knaben, Leipzig, 1903) habe ich zwei Spiele gefunden, die euch vielleicht Spaß machen!
Augenschießen
Jeder Spieler setzt eine Kugel in einen kleinen Kreis, der auf dem Boden gezeichnet ist. Der Schütze stellt sich davor und lässt von Augenhöhe aus eine Kugel auf die unten liegenden Kugeln herabfallen. Trifft er sie so, dass sie aus dem Kreise herausgeschnellt werden, so gehören sie ihm; fehlt er dagegen und bleibt seine eigene Kugel im Kreise liegen, so muss sie daselbst verbleiben und als Ziel dienen.
Brückenschießen
Als Ziel wird ein Stückchen Brett aufgestellt, in dessen unteren Rande neun halbkreisförmige Löcher wie kleine Brückenbogen eingeschnitten sind. Diese sind gerade nur so groß, um eine Kugel bequem durchzulassen, über jedem ist eine Nummer eingeschrieben. Die Art, zu nummerieren, ist verschieden. Entweder 5. 0. 1. 2. 0. 3. 0. 4. 0. oder 9. 6. 4. 2. 0. 3. 1. 7. 8. u.s.w. Ein Spieler ist der Brückenwärter. Aus einigen Schritten Entfernung rollen die übrigen ihre Kugeln gegen die Brücke. Jede Kugel, welche nicht durch einen Bogen passiert, verfällt dem Brückenwächter; geht aber eine glücklich hindurch oder wenigstens hinein, so erhält der Werfer vom Wächter so viele Kugeln, als die über dem betreffenden Bogen angeschriebene Zahl besagt.
Ich habe eine interessante Seite für Kinder gefunden, von der ich auch die nachfolgenden Spiele für Euch gesammelt habe.
Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr sie Euch ja ansehen. Es gibt dort zum Frühling, der ja hoffentlich jetzt wirklich bald richtig kommt, ein Kapitel zum Thema "Gärtnern für Kinder", das mir gut gefallen hat.
zzzebra Netz - zzzebra, das Web Magazin für Kinder - Regeln für ...
Wasserzielen
Puh, es ist nicht zu fassen! Die Münze will einfach nicht im Schnapsglas landen, dabei sieht es doch so einfach aus.

Stelle ein Schnapsgläschen in ein großes Einmachglas und fülle das ganze Einmachglas mit Wasser. Versuche nun, mit einer Münze (oder gleich mehreren) genau in das Schnapsglas zu treffen. Das ist leichter gesagt als getan. Zuerst drehen sich die Münzen leicht und segeln dann in unsichtbaren bogenförmige Bahnen auf den Boden.
Der Streichholzturm
Mit einer leeren Flasche und einigen Streichhölzern oder Zahnstochern kannst du Geduld trainieren.

Versuche auf dem Flaschenhals mit den Hölzchen einen Turm zu bauen. Wie hoch kommst du, bevor alles einstürzt?
Der Regenbogenstift
Findest du Buntstifte langweilig? Dann bastele dir doch mal einen Regenbogenstift! Du musst dazu einfach drei oder vier Buntstifte mit Klebefilm fest aneinander binden, so dass unten alle Spitzen gleich lang sind, und los geht's.

Zahlen, Buchstaben, Kringel und Striche sehen ganz toll aus mit diesem Stift, und zum Verzieren von Einladungen und Briefen eignet er sich auch sehr gut! Du kannst auch ganze Regenbogenbilder malen.
Kennt Ihr Himmel und Hölle? Das ist ein Spiel, das schon bei den alten Römern die Kinder gespielt haben.
Vielleicht wisst Ihr ja, wie es geht:
Ihr malt mit Kreide (oder auf Sand mit dem Schuhabsatz) das Spielmuster auf den Boden:
Das erste Kästchen ist die Erde. Da beginnt der Weg zum Himmel (oder zur Hölle). Ihr steht mit beiden Beinen vor den Feldern und werft ein Steinchen auf das Feld Nummer 1, hüpft hin, hebt das Steinchen auf und hüpft zurück. Jetzt folgt das Gleiche mit den Feldern 2 und 3 usw.. Auf den Feldern 4 und 5 sowie 7 und 8 steht ihr jeweils mit einem Bein. Im Himmel darf man ein wenig ausruhen, dann geht es wieder zurück.
Wenn Ihr das Steinchen nicht in das richtige Feld werft, sind die anderen Kinder an der Reihe und Ihr müsst Euch die Zahl merken, die Ihr bisher erreicht habt.
Schwieriger wird es, wenn Ihr zum Beispiel beim nächsten Durchgang nur auf einem Bein hüpfen dürft oder Ihr denkt Euch noch andere Hüpfarten aus.
Fragt außerdem Eure Eltern und Großeltern, die dieses Spiel sicher auch kennen und Euch noch weitere Tipps geben können!

Für Ostern oder auch für den Frühling könnt Ihr mit Ostereiern einen wunderschönen Türkranz basteln.
Ihr braucht dazu:
ausgeblasene Eier, gefärbt oder ungefärbt
ausreichend Draht
Dekorationsmaterial wie Buchsbaumzweige, Federn,
hübsche Bänder,
Stroh
Fädelt die Eier vorsichtig auf den Draht auf, den Ihr zu einem Kreis biegt und die Enden so miteinander verdreht, dass sie zusammengeführt werden. Anschließend könnt Ihr zwischen die Eier das Dekorationsmaterial einfügen, vielleicht mit einer Klebepistole oder Ihr lasst zwischen den Eiern einen Abstand frei. Zum Schluss ergänzt Ihr ein schönes Band, mit dem Ihr den Eierkranz aufhängen könnt.
So habt Ihr relativ einfach einen dekorativen Schmuck für die Eingangstür. Wenn er nicht zu österlich hergerichtet ist, hält er auch noch anschließend und erinnert an den Frühling.
Das wird benötigt:
• Eine Kerze mit Kerzenständer
• Schaschlikspieße
• In Scheiben geschnittene Weinkorken
• Ausgeblasene Eier
• Wachsmalstifte
• Bändchen zum Eieraufhängen
So wird's gemacht:
Ostereierfärben mit Wachsmalstiften ist eine Technik, die selbst für jüngere Kinder schon leicht zu handhaben ist. Bei dieser Technik kommen schöne Ergebnisse heraus.
Gebt auf einen Schaschlikspieß ein Stück von den Weinkorkenscheiben und dann das ausgeblasene Ei. Eine zweite Weinkorkenscheibe auf den Schaschlikspieß schieben und das Ei fest dazwischenklemmen.
Nun muss von den Wachsmalstiften das Papier entfernt werden, sonst geht bei dieser Technik der gesamte Wachsmalstift in Flammen auf. Nachdem ihr das Papier entfernt habt, spießt für die jüngeren Kinder die Wachsmalstifte auf einen Schaschlikspieß auf, damit sie sich die Finger nicht verbrennen.
Die Tupftechnik:
Für die Tupftechnik haltet den Wachsmalstift in die Kerzenflammen. Sobald das Wachs vom Stift heruntertropft, ist der Stift weich genug. Tupft mit dem heißen Stift vorsichtig Punkte auf das Ei. Diesen Vorgang mit den verschiedenen Farben solange wiederholen, bis euch das Ei bunt genug ist.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Bemalen bzw. Betupfen der Eier.